Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Wasser"
Wasserschutzzone I
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Definition:
Als Wasserschutzzonen bezeichnet man Gebiete, in denen bestimmte Schutzrichtlinien zur Reinhaltung des Grund- oder Oberflächenwassers eingehalten werden müssen. Diejenige Zone mit den höchsten Schutzauflagen wird mit der Kennzeichnung Wasserschutzzone I bezeichnet. Die Bestimmungen der Wasserschutzzone I gelten im direkten Umfeld von Wassergewinnungsanlagen zur Trinkwasseraufbereitung also von einem Wasserwerk oder einem Wasserbrunnen. Hier ist jegliche Verunreinigung des Bodens- oder Oberflächenwassers verboten. Deshalb darf diese Fläche nicht genutzt werden. Beim Oberflächenwasser gilt diese Bestimmung für die Reinhaltung des Uferbereiches.
Beispiel:
Die Bad Honnef AG ist als Wasserversorgungsunternehmen Eigentümer des Grundstückes in Bad Honnef Lohfeld auf dem sich das Wasserwerk und die dazugehörigen Brunnenpumpenanlagen befinden. Die Bestimmungen der Wasserschutzzone I gelten hier speziell für den Bereich aus dem die Brunnenpumpen der Wasserwerksanlage das Grundwasser fördern. Der Grundstücksflächenbereich auf dem Gelände des Wasserwerkes auf dem deshalb keine Bodennutzung erfolgen darf ist aus Sicherheitsgründen mit rot-weißen Markierungen kenntlich gemacht.
Ähnliche Begriffe

Gewässerschutz

Oberflächenwasser

Wasserwerk

Grundwasser

Fluss

Uferfiltrat

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