Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

mehr ...
Schwerpunkt "Wasser"
Quellwasser
Bild des Lexikoneintrages
Definition:
Quellwasser ist aus Wasserquellen entnommenes Wasser. Soll es getrunken werden, so muss es den Anforderungen entsprechen die in Deutschland für Trinkwasser gelten. Es muss einem unterirdischen Wasservorkommen entnommen und direkt am Quellort abgefüllt werden. Quellwasser muss keine Mindestmineralstoffmenge enthalten und ist somit nicht zwingend als Mineralwasser zu bezeichnen.
Beispiel:
Das Siebengebirge ist eine wasserreiche Region. In ihm befinden sich mehrere namhafte Wasserquellen wie zum Beispiel die Grafenwerther-Quelle in Bad Honnef. Die Grafenwerther Quelle hatte in den Jahren 1936 / 1937 eine Tiefe von 700 m. Heute wird das Mineralwasser mit einer Pumpe aus einer Tiefe von 90 Metern an die Oberfläche gepumpt. Während mit dem Quellwasser früher ein ganzes Schwimmbecken betrieben wurde, steht heute nur noch eine Wassertret- und Berieselungsanlage zur Verfügung. Da das Bad Honnefer Quellwasser einen besonders hohen Mineral- und Kohlensäureanteil aufweist, wird es als besonderes Heilwasser bezeichnet und entspricht nach den Vorschriften der Trinkwasserverordnung den Anforderungen für Mineralwasser. Das Mineralwasser trägt als Qualitätsprodukt den Namen: Eisenhaltiger Natrium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Säuerling und kann als Heilwasser zur Linderung bei Rheuma und Arthritis genutzt werden. Das Bad Honnefer Mineralwasser ist wohlschmeckend und wirkt äußerlich angewendet erfrischend und anregend.
Ähnliche Begriffe

Mineralwasser

Tafelwasser

Trinkwasser

schliessen