Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Batterie
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Definition:
Der Begriff Batterie wird heute eher ungenau als Oberbegriff für alle Erzeuger elektrischer Energie durch elektrochemische Vorgänge verwendet, also z.B. auch für einzelne galvanische Zellen. Streng genommen benennt der Begriff jedoch Zusammenschaltungen (Serien) von galvanischen Zellen. Das Grundprinzip der galvanischen Zelle ist die Umwandlung von chemischer Energie in elektrische Energie.
Beispiel:
Eine Batterie besteht also aus einer Serienschaltung unterschiedlicher Zellen. Darüber hinaus enthält sie zwei innere Anschlüsse (Elektroden) unterschiedlicher Materialien, die nicht direkt miteinander verbunden sind, sondern über einen sogenannten Elektrolyten, ein nicht metallisches, aber elektrisch leitfähiges Material, meist flüssig oder als Gel. Bei der Energieentnahme findet eine Entladung statt: an der negativen Elektrode wird Material oxidiert, d.h. es werden Elektronen abgegeben. An der positiven Elektrode wird ein anderes Material reduziert, so dass dort Elektronen aufgenommen werden. Da die Materialien unterschiedlich sind, entsteht zwischen beiden Elektroden eine messbare elektrische Spannung, die sich je nach den verwendeten Materialien wenige Volt beträgt. Durch Serienschaltung erhöht sich zwar nicht die Menge elektrischer Ladung, aber es erhöht sich die Energie pro Ladungsmenge, also die elektrische Spannung, und damit der Energiegehalt.
Referenzen
http://www.energie-lexikon.info
http://www.andomhouse.de/bassermann/index.jsp
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