Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

mehr ...
Schwerpunkt "Energie"
Dampfturbine
Bild des Lexikoneintrages
Definition:
Eine Dampfturbine ist eine spezielle Wärmekraftmaschine. Sie findet ihre Anwendung zumeist in Kraftwerken zur Stromerzeugung. Eine Dampfturbine wandelt Wärme in mechanische Energie um. Ihre Funktion beruht auf den Prinzipien der Verdampfung und der Kondensation.
Beispiel:
Am Anfang des Prozesses steht Hochtemperatur-Wärme. Diese Wärme wird dazu genutzt, ein flüssiges Medium bei hohem Druck zu verdampfen. In der Turbine leistet dieser Dampf Arbeit, indem er ein oder meist mehrere schnell rotierende Turbinenräder antreibt. Dabei wird der Dampfdruck abgebaut und der Dampf abgekühlt bis er kondensiert. Das kondensierte Wasser wird dann mit einer Pumpe erneut dem Dampferzeuger zur Erhitzung zugeführt. Turbinen in großen Kraftwerken erzeugen Leistungen von mehreren hundert Megawatt, teilweise sogar über einem Gigawatt. Bei hohen Dampftemperaturen sind Wirkungsgrade von 40?% und mehr erreichbar. Die höchsten Wirkungsgrade werden in Gas-und-Dampf-Kombikraftwerken mit kombinierten Gas- und Dampfturbinen erreicht.
Referenzen
http://www.thema-energie.de
Ähnliche Begriffe

Kernspaltung

Energie

Motor

Fernwärme

schliessen