Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Elektroheizung
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Definition:
Eine Elektroheizung ist eine Anlage zur Beheizung von Wohngebäuden die mit elektrischer Energie betrieben wird. Man unterscheidet unterschiedliche Systeme vom kleinen Einzelheizkörper oder den Wand- und Deckenstrahler bis hin zu komplexen Speicherheizsystemen und deutlich effektiveren Elektrowärmepumpen. Elektrowärmepumpen können pro Kilowattstunde elektrischer Energie eine mehrfache Menge an Wärme erzeugen als Heizstrahler, weil sie die kostenlose Umweltwärme oder Abwärme zusätzlich nutzten. Die Jahresarbeitszahl, also das Verhältnis von erzeugter Heizwärme und eingesetzter elektrischer Energie, liegt zwischen 2,5 und 4, während die Elektroheizung nur den Wert 1 erreicht.
Beispiel:
Als Elektro-Direktheizung werden elektrisch beheizte, fest eingebaute oder auf Rollen bewegliche Heizkörper bezeichnet, die die Heizwärme direkt an den beheizten Raum abgeben. Daneben gibt es auch Elektro-Heizstrahler, die mit einem Glühdraht oder Quarzrohr arbeiten, der im Betrieb sehr heiß wird und Wärmestrahlung abgibt. Mobile Heizlüfter sind kompakte Geräte, die die Raumluft erwärmen und umwälzen. In einer Elektrospeicherheizung wird nachts, oder zu Schwachlastzeiten ein Wärmespeicher aufgeladen, dessen Wärme dann zu anderen Zeiten genutzt werden kann. Sie wird als Zentralheizung oder in Form von Elektrospeicheröfen verwendet. Die Elektroheizung ist pro Kilowattstunde Energie teurer als eine entsprechend leistungsfähige Gas-, Erdöl- oder Pelletheizung.
Ähnliche Begriffe

Jahresarbeitszahl

Heizlüfter

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