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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Elektrolyse
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Definition:
Der Begriff Elektrolyse steht für einen elektrochemischen Prozess, bei dem chemische Reaktionen mit Hilfe elektrischer Energie angetrieben werden. Im Rahmen der Energietechnik dient das Verfahren der Elektrolyse zur Herstellung chemischer Energieträger und zwar meist zur Herstellung von Wasserstoff. Im Verlaufe des Elektrolyseverfahrens wird in einem sogenannten Elektrolyseapparat elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt.
Beispiel:
Ein Elektrolyseapparat enthält zur Durchführung der Elektrolyse zwei Elektroden, die mit einer leitenden Flüssigkeit in Kontakt gebracht werden. Es wird eine elektrische Spannung angelegt, sodass ein Strom fließt. Die elektrische Stromstärke bestimmt dann die pro Sekunde umgesetzten Stoffmengen. Die negative Elektrode wird als Kathode bezeichnet, die positive als Anode. Bei der Wasserelektrolyse für die Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff wird die Leitfähigkeit des Wassers noch zusätzlich durch die Zugabe bestimmter Säuren oder Basen erhöht. An der Kathode entsteht dann Wasserstoff und an der Anode Sauerstoff, der vom Wasser getrennt bleiben muss und nicht oxidieren darf. Dazu muss die Anode aus einem Edelmetall gefertigt sein.
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