Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Wasser"
Mineralwasser
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Definition:
Als Mineralwasser werden im allgemeinen Sprachgebrauch natürliches Mineralwasser sowie oft auch andere zum Verzehr geeignete Wasserprodukte bezeichnet. Natürliches Mineralwasser hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Es wird an der Quelle abgefüllt und muss amtlich anerkannt werden. Quellwasser hingegen stammt zwar ebenfalls aus unterirdischen Vorkommen darf aber Spuren von Verunreinigungen enthalten. Bei Tafelwasser, das hauptsächlich aus Trinkwasser besteht gibt es keine Anforderungen an den Mineralstoffgehalt oder die Behandlungsmethoden. Den Namen Heilwasser darf nur dasjenige Wasser tragen, das aufgrund des Nachweises einer heilenden, lindernden oder vorbeugenden Wirkung als Heilmittel zugelassen wurde. Der Mineralstoff- und Spurenelementgehalt von Heilwässern liegt meistens in ähnlicher Größenordnung wie bei natürlichen Mineralwassern.
Beispiel:
Die Stadt Bad Honnef ist im Besitz von zwei Mineralquellen im Stadtgebiet. Eine der beiden Mineralquellen befindet sich auf der Rheininsel Grafenwerth, im heutigen Freizeitbad Bad Honnef. Da das Bad Honnefer Mineralwasser einen besonders hohen Mineral- und Kohlensäureanteil aufweist, wird es als besonderes Heilwasser bezeichnet und entspricht nach den Vorschriften der Trinkwasserverordnung den Anforderungen für Mineralwasser. Das Mineralwasser trägt als Qualitätsprodukt den Namen „Eisenhaltiger Natrium-Magnesium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Säuerling“ und kann als Heilwasser zur Linderung bei Rheuma und Arthritis genutzt werden. Das Bad Honnefer Mineralwasser ist wohlschmeckend und wirkt äußerlich angewendet erfrischend und anregend.
Ähnliche Begriffe

Quellwasser

Tafelwasser

Trinkwasser

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