Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Holz
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Definition:
Holz ist ein erneuerbarer Brennstoff aus Pflanzenmaterial. Er gehört zu den von Menschen schon am längsten verwendeten Brennstoffen. Er verbrennt zu Kohlendioxyd und Wasser und Verbrennungsabgasen. Die Holzverbrennung wird oftmals als CO2 –neutral bezeichnet, weil beim Pflanzenwachstum in etwa so viel Kohlendioxyd aus der Luft gebunden wird, wie bei der Verbrennung wieder freigesetzt wird. Dazu muss darauf geachtet werden, dass die entsprechende Menge genutzten Holzes später wieder nachwachsen kann, so wie es im Sinne einer nachhaltigen Holzwirtschaft geschieht.
Beispiel:
Holz hat über seine Bedeutung als Brennstoff und Rohstoff hinaus eine wichtige Bedeutung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung erhalten. "Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!" So formulierte Hans-Karl von Carlowitz 1713 als erster das Prinzip der Nachhaltigkeit in seinem Buch über die Ökonomie der Waldkultur "Silvicultura oeconomica". Von einem Prinzip der Forstwirtschaft hat sich Nachhaltigkeit zu einem Leitbild für das 21. Jahrhundert entwickelt. Der Kerngedanke heute: Zukünftige Generationen sollen dieselben Chancen auf ein erfülltes Leben haben wie wir. Nachhaltige Entwicklung verbindet deshalb wirtschaftlichen Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der natürlichen Umwelt.
Referenzen
http://www.wald-und-holz-nrw.de
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