Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Passivhaus
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Definition:
Als Passivhaus wird ein Haus bezeichnet, das nahezu ohne Zufuhr von Heizwärme warm gehalten werden kann. Die Technik des Passivhauses stützt sich vordringlich auf vorhandene Techniken zur Gebäudedämmung und zur Wärmeversorgung von Gebäuden. Eine sorgfältige Verarbeitung von natürlichen Materialien bestimmt die im Passivhaus verbauten Komponenten und Baustoffe. Die vordringliche Devise der Passivhausbauweise lautet Energie zu sparen wo es nur geht.
Beispiel:
Ein großer Anteil solarer Wärmegewinnung erfolgt beim Passivhaus zuerst einmal durch die südliche Ausrichtung des Gebäudes. Bei einem Passivhaus werden weitere mögliche Wärmeverluste durch eine sehr gute Wärmedämmung und minimale Wärmebrücken so gering wie möglich gehalten. Eine möglichst luftdichte Gebäudehülle und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kommen hier meist zum Einsatz. In der Passivhaustechnik wird der nur geringe verbleibende Energiebedarf zu einem guten Teil mit Erneuerbaren Energien gedeckt. Das Passivhaus leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz da es kaum klimaschädliche CO2 – Belastungen verursacht.
Referenzen
http://www.buero-foppen.de
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