Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Plusenergiehaus
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Definition:
Als Plusenergiehaus bezeichnet man ein Wohngebäude, das im Jahresmittel mehr Strom aus erneuerbaren Energien gewinnt als es zum eigenen Betrieb verbraucht. Die überschüssig erzeugte Energie wird dann als Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist und dann vom Netzbetreiber nach den Richtlinien des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vergütet.
Beispiel:
Plusenergiehäuser verfügen in der Regel über eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und eine solarthermische Anlage zur Erzeugung von Wärme. Zusätzlich braucht ein Plusenergiehaus eine sehr gute Wärmedämmung, um den zusätzlichen Heizwärmebedarf möglichst gering zu halten. In der Regel wird nur ein geringer Anteil der erzeugten Energie zum Betrieb einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnungsanlage benötigt.
Referenzen
http://www.dena.de
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