Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Pumpspeicherkraftwerk
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Definition:
Ein Pumpspeicherkraftwerk ist ein nach einem besonderen Prinzip arbeitendes Wasserkraftwerk. Es dient vor allem dazu Stromverbrauchsschwankungen im Tagesverlauf auszugleichen. Beim Pumpspeicherkraftwerk wird das Wasser mit elektrischen Pumpen in einen höher gelegenen See gepumpt. Dort bleibt es im Prinzip so lange Zeit gespeichert bis es gebraucht wird. Damit ist es sogar in der Lage in Zeiten erhöhten Strombedarfes sogenannte Spitzenlasten auszugleichen.
Beispiel:
Pumpspeicherkraftwerke unterscheiden sich von Laufwasserkraftwerken. Denn Laufwasserkraftwerke nutzen die Strömungskraft des Wassers direkt um damit Turbinen zur Stromerzeugung anzutreiben. Sie sind damit in ihrer Arbeitsweise aber auch anfälliger für wetterbedingte natürliche Schwankungen. Denn bei Niedrigwasser ist die Fließkraft des Wassers weniger stark als bei normalem Wasserstand oder gar bei Hochwasser.
Referenzen
http://www.naturenergie.de

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