Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Taktbetrieb
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Definition:
In der Energietechnik müssen viele Aggregate im Teillastbetrieb gefahren werden. Ein solcher Betrieb mit reduzierter Leistung kann oftmals sehr viel einfacher durch regelmäßiges Ein- und Ausschalten (Takten) realisiert werden als durch echte Leistungsanpassung des Aggregates. Das regelmäßige Ein- und Ausschalten der Aggregate wird als Taktbetrieb bezeichnet. Das Aggregat läuft im Taktbetrieb abwechselnd mit Volllast und dann wieder gar nicht. Die Leistungsabgabe schwankt dabei stark. Erfolgt das Takten genügend häufig sind diese Schwankungen für die Anwendung nicht maßgeblich.
Beispiel:
Ein ganz bekanntes Beispiel für die Anwendung des Taktbetriebes ist ein Elektroheizstab. Er wird mit einem Thermostaten geschaltet, so dass ein zu erwärmendes Medium durch häufiges Ein- und Ausschalten über das Thermostat auf eine Temperatur eingeregelt wird. Öl- und Gasbrenner von Heizungsanlagen werden in ähnlicher Weise durch Taktbetrieb dem entsprechenden Leistungsbedarf angepasst. Kühlschränke und Gefriertruhen (Wärmepumpen) werden im Taktbetrieb auf die benötigte Durchschnittsleistung eingestellt.
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