Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

mehr ...
Schwerpunkt "Energie"
Gasinstallation
Bild des Lexikoneintrages
Definition:
Der Begriff Gasinstallation bezeichnet den Anschluss der Erdgasversorgungsleitung, die Weiterleitung des Erdgases und die Instandsetzung von Gasgeräten. Für die Sicherheit des Erdgastransportes von den Übergabestationen ist der Netzbetreiber zuständig. Bis zur Haupt-Absperreinrichtung gehört nicht nur die Niederdruckleitung sondern auch der Hausanschluss in den Verantwortungsbereich des Netzbetreibers und wird regelmäßig auf Dichtigkeit überprüft. Der Erdgas-Hausanschluss bildet jedoch die Schnittstelle für den privaten oder gewerblichen Gebrauch. Ab der Hauptabsperreinrichtung des Hausanschlusses liegt die Verantwortung für die Gas-Installation in den Händen des Hauseigentümers oder Mieters.
Beispiel:
Ein Installateur Gas-, Wasser und Klima berät bei allen Fragen rund um die Installation von Heizungsanlagen, die Warmwasserbereitung, sowie der Auswahl der geeigneten Geräte. Er plant auch Erdgasanlagen und baut sie ein. Nach Einbau der Installation stellt der Installateur den Antrag für den Gaszähler, bei dessen Montage der Auftraggeber sowie der Installateur anwesend sein müssen. Auch der Anschluss anderer Erdgasgeräte, wie der Erdgas-Wäschetrockner oder der Terrassenstrahler gehören zu den Serviceleistungen der Fachhandwerker für Sanitär, Heizung und Klima. An der Eintrittsstelle des Gasanschlusses ins Haus befindet sich der Hauptabsperrhahn mit dem das Gas für das ganze Haus abgesperrt werden kann. Im Falle einer starken Überhitzung sperrt dieser automatisch die Gaszufuhr ab. Die Gasleitungen im Haus sollten nicht an der Decke sondern vorzugsweise an der Wand verlegt werden. Alle Gasgeräte müssen Deutschland geeignet sein, das CE-Prüfzeichen sowie die Gerätekategorie „IE2“ und/oder die Länderkennzeichnung „DE“ tragen.

schliessen