Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Mini-KWK-Anlagen
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Definition:
Der Begriff Mini-KWK-Anlagen stellt eine gängige Abkürzung für die Bezeichnung von Mini-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen dar. Dabei handelt es sich um kleine Blockheizkraftwerke im kleinen Leistungsbereich die für den Einsatz in Gewerbeobjekten und Mehrfamilienhäusern geeignet sind. Die Anlagen, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten, erzeugen Strom und gleichzeitig Wärme. Der produzierte Strom wird dann entweder vom Anlagenbetreiber selbst verbraucht oder gegen eine Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Geräte arbeiten mit einem speziellen Motor, der einen Generator antreibt. Über einen Wärmetauscher wird die entstehende Wärme dem Heizkreislauf zugeführt.
Beispiel:
Die Bad Honnef AG betreibt eine Mini-KWK-Anlage in ihrer Hauptverwaltung in Bad Honnef Lohfeld. Der Hauptteil der Anlage ist der Verbrennungsmotor. Während die Anlage mit Hilfe des Kraftstoffes Erdgas Strom erzeugt entsteht Abwärme die zusätzlich als Wärmeenergie genutzt werden kann. Sie wird aus dem Kühlwasser, dem Schmieröl und den Abgasen gewonnen und über Wärmetauscher nutzbar gemacht.
Ähnliche Begriffe

Kraft-Wärme-Kopplung

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