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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Regenerative Nachverbrennung
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Definition:
Die Regenerative Nachverbrennung bezeichnet ein unkompliziertes Verfahren zur Reinigung von Abluft- beziehungsweise Abgasströmen. Es handelt sich um ein Platz sparendes Ein-Reaktor-System, das niedrige Investitions- und Betriebskosten erzeugt. Für größere Luftmengen werden mehrere Reaktoren parallel geschaltet. Als regenerative Wärmetauscher Masse wird eine Aufschichtung aus Keramik-Formteilen verwendet.
Beispiel:
Wie funktioniert das System der regenerativen Nachverbrennung? Die sogenannte Wärmetauscher-Schüttung aus Keramik-Formteilen ist in einzelne Segmente unterteilt, wobei wechselweise der eine Teil als Kühl- und der andere Teil als Heizstufe dient. Die Abluft durchströmt die Wärmetauscher Masse von unten nach oben und heizt sich dabei bis zur Oxidation der Schadstoffe auf. Bei ungefähr 800 °C oxidiert sie. Die heißen Reingase gelangen nun durch den anderen Teil der Wärmetauscher Masse nach unten und kühlen dabei ab.
Ähnliche Begriffe

Abgasreinigung

Abluft

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