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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Verdampfung
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Definition:
Der Begriff Verdampfung ist ein Begriff aus der Wärmelehre. Er bezeichnet den Phasenübergang einer Flüssigkeit oder eines Flüssigkeitsgemisches in den gasförmigen Aggregatzustand. Beim Verdampfen werden zwei gängige Verfahren unterschieden. Diese Verfahren sind das Sieden und die Verdunstung.
Beispiel:
Eine Flüssigkeit siedet, wenn der temperaturabhängige Sattdampfdruck der Flüssigkeit größer ist als der Druck der überlagerten Gasphase. Beim Verdunsten ist eine Flüssigkeit mit einem anderen Gas überlagert das überhitzt ist. Das überlagerte Gas kann abhängig von seiner Temperatur einen bestimmten Volumen- bzw. Molanteil der Flüssigkeit aufnehmen. Über einer Flüssigkeit stellt sich im Gleichgewicht der Partialdruck der verdampfenden Flüssigkeit ein der dem gesättigten Zustand entspricht. Das Verhältnis des Partialdrucks der verdampften Phase zum Partialdruck bei Sättigung in dem überlagerten Gas wird als relative Feuchtigkeit bezeichnet.
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