Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Belüftung von Gebäuden
Bild des Lexikoneintrages
Definition:
Wohn- und Arbeitsräume müssen stets ausreichend belüftet werden. Es muss regelmäßig frische Luft zugeführt und die verbrauchte Luft abgeführt werden, weil Organismen (Menschen, Tiere und Pflanzen) und Verbrennungsprozesse Kohlendioxid in die Raumluft abgeben, weil Wasserdampf durch Waschen, Kochen und Schwitzen die Luftfeuchtigkeit erhöht und weil Geräte im Wohn- und Arbeitsumfeld gesundheitsschädliche Stoffe in ihre Umgebung entlassen. Der vordringliche Grund ist die Erhaltung eines niedrigen CO2-Spiegels in Gebäuden, um Gesundheitsbelastungen zu vermeiden.
Beispiel:
Beim Luftaustausch gilt es, Energieverlust möglichst zu vermeiden. Der Verlust kann immerhin durch richtiges Lüften minimiert werden. Man betreibt möglichst Stoßlüftung: gelegentlich wird die Luft im Raum durch Öffnen mehrerer Fenster möglichst schnell gegen Frischluft ausgetauscht, so dass die Fenster bald wieder geschlossen werden können. Am wirksamsten ist die Querlüftung durch Öffnen von Fenstern an gegenüberliegenden Seiten des Raums. Man verliert zwar die Wärme der Luft, vermeidet aber ein Auskühlen der Gegenstände und der Wände des Raums, die eine erheblich höhere Wärmekapazität aufweisen. Wenn stattdessen ständig ein Fenster gekippt bleibt (z.B. nachts), sind die Lüftungsverluste erheblich größer. Viel Frischluft nimmt Wärme von Gegenständen im Raum auf und bringt sie nach draußen.
Referenzen
http://www.thema-energie.de

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