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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Einspeisevergütung
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Definition:
Unter dem Begriff Einspeisevergütung wird die finanzielle Vergütung für die Einspeisung elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in ein Stromnetz verstanden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt für Deutschland seit dem Jahr 2000 den Vorrang der erneuerbaren Energien, sowie deren Vergütung für die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz.
Beispiel:
Die Einspeiseregelungen gelten für Energie aus Biomasse, Photovoltaik, Geothermie, Wasserkraft und Windenergie. Alle Netzbetreiber werden über das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet, die Anbieter für Energie aus diesen regenerativen Energiequellen an ihr Netz anzuschließen und die von ihnen erzeugte Energie unabhängig vom momentanen Leistungsbedarf im Stromnetz abzunehmen, um damit auch den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 (Kohlendioxyd) zu reduzieren. Auch die Höhe der Einspeisetarife wird über das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt. Sie wird nach den unterschiedlichen Technologien differenziert.
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