Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Erneuerbare Energien Gesetz
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Definition:
Das Erneuerbare Energien Gesetz stellt ein Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien dar. Es wird mit der Abkürzung EEG bezeichnet. Es trat am 01.04.2000 in Kraft und löste das seit 1991 geltende Stromeinspeisungsgesetz ab. Das EEG regelt die Abnahme und die Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen durch Versorgungsunternehmen die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben. Neben der Abnahme- und Vergütungspflicht sind hier auch die zu zahlenden Vergütungen festgelegt. Bei der Höhe der Vergütung wird zwischen der Art der Stromerzeugung und der Größe der erzeugenden Anlage unterschieden.
Beispiel:
Die Bad Honnef AG ist Strom- und Energieversorger mit eigenem Netzbetrieb. Auf dem Dach des Hauptsitzes der Bad Honnef AG wurde bereits im Sommer 2010 eine der größten Photovoltaikanlagen Bad Honnefs installiert. 124 nach Süden ausgerichtete monokristalline Solarmodule wandeln auf einer Dachfläche von 560 Quadratmetern Sonnenlicht in umweltfreundlichen Strom um. Die Anlage hat eine Gesamtleistung von knapp 30 KWp (Kilowatt Peak) und erzeugt jährlich 27.000 kWh Strom. Damit leistet die Bad Honnef AG einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.
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