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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Erdgaswäschetrockner
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Definition:
Ein mit Erdgas beheizter Wäschetrockner arbeitet wie ein herkömmlicher Abluft-Wäschetrockner. Die beim Trockenvorgang entstehende Abluft wird gemeinsam mit der Trockenluft abgeführt. Bei einem Wäschetrockner mit Erdgas-Heizung wird die Energie zum Aufheizen der Luft mit einem Erdgaselement erzeugt. Strom wird hier nur noch für den Antrieb der Wäschetrommel benötigt. Bei der Umwandlung von Erdgas in Wärme wird daher nicht erst der Umweg über ein Kraftwerk zur Stromerzeugung gemacht. Mit Erdgas ist es also möglich die Energie direkt entsprechend des Bedarfes und ohne Umwandlungsverluste zu erzeugen. Während des Trocknungsvorganges werden Eingangs- und Ausgangstemperatur des Luftstromes an der Trommel regelmäßig gemessen. Sind beide Werte gleich ist kein Wärmebedarf mehr vorhanden und die Wäsche ist trocken.
Beispiel:
Erdgaswäschetrockner haben eine Wäschekapazität von 5 kg und eine zweistufige Warmluftregulierung. Die Trockendauer beträgt ungefähr 60 Minuten und der Wärmebedarf liegt bei 3 kW Gas. Der Anschluss an die Gasleitung erfolgt über eine Erdgassteckdose DIN 3383-1 oder VP 635-1.
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Erdgaswaschmaschine

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