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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Heizkörper
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Definition:
Heizkörper sind spezielle Bauteile eines Zentralheizungssystems zur Abgabe der Wärme an einen Raum. Sie funktionieren nach den Prinzipien der Konvektion und der Wärmestrahlung. Die Luft wird beim Kontakt mit dem Heizkörper erwärmt, steigt hoch und zieht kältere Luft nach. Durch Wärmestrahlung und Wärmeaufnahme entsteht zusätzliche Raumwärme.
Beispiel:
Sowohl die Wärmeabstrahlung als auch die Luftkonvektion nehmen bei steigender Temperatur eines Heizkörpers zu. Ventile helfen den Wasserdurchfluss durch einen Heizkörper zu regulieren. Moderne Ventile mit Thermostaten regeln den Wärmefluss, wenn die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist. In der Regel wurden Heizkörper hauptsächlich unter Fenstern angebracht, um zu verhindern, dass abgekühlte Luft von den Fenstern zu Boden strömt und den Wohnraum abkühlt. Das ist bei den heutigen Fenstern nicht mehr notwendig. Heizkörper können heute auch an Innenwänden installiert werden, wodurch sich der Weg der Rohrleitungen stark verkürzen kann. Wenig sinnvoll ist die Installation von Heizkörpern an ungedämmten dünnen Außenwänden. Eine Wärmedämmung mit speziellen Dämmplatten kann hier Abhilfe schaffen.
Referenzen
http://www.bremer-saal.de
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