Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Gezeitenkraftwerk
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Definition:
Ein Gezeitenkraftwerk ist ein Wasserkraftwerk, das elektrischen Strom aus der Energie des wechselnden Wasserspiegels von Ebbe und Flut erzeugt. Wasserkraft ist in Deutschland und weltweit eine wichtige Quelle zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen. Strom aus Wasserkraft verschmutzt nicht die Luft, erzeugt keine klimaerwärmenden Gase und keine umweltschädlichen Abfälle. Je nach Betriebsweise unterscheidet man Laufwasserkraftwerke, Speicherkraftwerke, Pumpspeicherkraftwerke, Gezeitenkraftwerke und Wellenkraftwerke.
Beispiel:
Die Bad Honnef AG bezieht zertifizierten Ökostrom aus den Lauf-Wasserkraftwerken Wyhlen, Laufenberg und Rheinfelden, damit nachhaltig verantwortlich denkende Menschen in Bad Honnef und der Region einen wirkungsvollen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten können. Denn der Rhein fließt ständig und kräftig und besonders an den Stromschnellen. Das erkannte schon 1871 der Ingenieur Georg von Struve. Er entwickelt e damals Pläne das Wasser über einen Kanal auf Turbinen zu leiten um große Räder anzutreiben, die über Seilzüge, ähnlich wie bei Ketten am Fahrrad, die gewonnene Energie bis in Fabriken leiten. Aus Seilen wurden schließlich Kabel als 1895 der Bau des ersten Wasserkraftwerkes in Rheinfelden am Hochrhein begann.
Referenzen
http://www.erneuerbare-energien.de
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Wasserkraftwerk

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