Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Energie"
Umweltwärme
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Definition:
Der Begriff Umweltwärme steht für die natürliche Wärme, die im Erdboden und im Grundwasser steckt. Diese Wärme ist zwar gering - aber mittels moderner Technik lässt sich die Wärme so konzentrieren, dass sie sich für Heizungen und Warmwasserversorgung nutzen lässt.
Beispiel:
Bei einer Erdwärmeheizung entzieht eine Wärmepumpe dem Grund Energie. Diese Energie kann sowohl zur Heizung, als auch zur Warmwasserproduktion genutzt werden. Für Erdwärmeheizungen lassen sich verschiedene Arten der Wärmesammlung nutzen. Es handelt sich um Flächen- oder Erdkollektoren oder aber durch Tiefenbohrung gesetzte Erdsonden. Bei Erdkollektoren wird die im Boden gespeicherte Solarwärme genutzt. Ein großflächiges Rohrsystem, das etwa 1,30 Meter in der Erde verlegt wird, zieht dabei die Wärme ab. Bei Tiefenbohrungen werden vertikal einige wenige Entzugsrohre gelegt, welche die Wärme aus den etwa tiefer gelegenen Bodenschichten in etwa 200 Meter Tiefe abziehen. Für die Installation einer Erdwärmepumpe werden durch Stellen des Bundes und der Länder Förderungen gewährt. Allerdings muss stets beachtet werden, welche Förderungsmöglichkeiten für den tatsächlichen Fall passen.
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Wärmepumpe

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