Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

mehr ...
Schwerpunkt "Energie"
Wärmedämm-Verbundsystem
Bild des Lexikoneintrages
Definition:
Ein Wärmedämmverbundsystem erreicht die Wärmedämmung von Gebäuden durch äußerlich angebrachte Dämmmaterialien. Es ist wohl das heute gängigste Mittel, um eine gute Wärmedämmung der Fassade eines Neubaus oder auch bei der energetischen Sanierung eines Gebäudes zu erreichen. Der entscheidende Vorteil ist die Übernahme der Dämmfunktion durch die Dämmschicht außerhalb des Mauerwerks, das nun lediglich statische Aufgaben übernehmen muss. Durch das lückenlose Einpacken der Fassade mit Materialien, die keinerlei statischen Anforderungen genügen, wird erreicht, dass die Mauer innerhalb des Wärmedämmperimeters liegt. Oft werden Dämmplatten verwendet, die z.‚ÄâB. auf die Fassade geklebt oder gedübelt und außen mit einem Armierungsgewebe und dann einem Putz versehen werden. Wärmebrücken treten dabei kaum noch auf.
Beispiel:
In Bad Honnef können wir mittlerweile recht häufig Gebäude in der Verkleidung mit Dämmplatten sehen.
Referenzen
http://www.energieagentur-nrw.de
Ähnliche Begriffe

Wärmedämmung

Energieeffizienz

schliessen