Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Wärmepumpe
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Definition:
Bei der Wärmepumpe handelt es sich um eine besonders umweltfreundliche Heiztechnik. Sie nutzt die Energie aus der Umwelt. Dafür bringt sie mit Hilfe eines Verdichters die in der Erde, Luft oder Wasser gespeicherte Energie auf ein für die Gebäudeheizung nutzbares Temperaturniveau. Der Wärmeerzeuger der Wärmepumpe ist also Luft oder Wasser. Außerdem verfügt die Wärmepumpe über ein Wärmeverteilsystem, das ähnlich wie ein Kühlschrank funktioniert. Kühlmittel fungiert dabei als Medium zum Energietransport.
Beispiel:
Es lassen sich unterschiedliche Gruppen von Wärmepumpen unterscheiden. Die Sole- Wasser- Wärmepumpe nutzt die Erdwärme als Energiequelle, bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpe dient Grundwasser als Energiequelle, die Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Energiequelle um ein Haus zu beheizen und bei der Luft-Luft-Wärmepumpe erfolgt noch zusätzlich die Wärmeverteilung über ein spezielles Lüftungssystem. Wichtige Kriterien für den Einsatz von Wärmepumpen sind ein möglichst hohes und gleichmäßiges Temperaturnivea, eine gute Übereinstimmung der Verfügbarkeit mit der Wärmenachfrage, die natürliche Erneuerung der Energiequelle in ausreichendem Umfang, ein einfacher und kostengünstiger Zugang zur Energiequelle und ein geringer Betriebs- und Wartungsaufwand. Nach aktuellen Untersuchungen der Energie-Region Rhein-Sieg sind die Voraussetzungen für Geothermik im Rheintal sehr gut. Die Wärmepumpentechnik eignet sich, um sie im Neubaubereich verstärkt einzusetzen. Und damit einen wirkungsvollen Beitrag zum Umweltschutz und zur Erlangung der bundesweiten Klimaschutzziele zu erlangen. Die Bad Honnef AG informiert gerne online oder im Kundenzentrum Energie am Markt, Kirchstr. 2, in 53604 Bad Honnef über Wärmepumpen-Fördermittel von Bund und Land und unterstützt Sie gerne in der Konkretisierung Ihrer Überlegungen.
Referenzen
http://www.bmu.de
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