Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Kohlendioxyd
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Definition:
Kohlendioxyd (CO2) ist ein farbloses, ungiftiges und unbrennbares Gas. Es ist natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre. Es entsteht neben Wasserdampf als Endprodukt aller Verbrennungsvorgänge. Erst im Zuge der Industrialisierung wurde die klimaerwärmende Wirkung von Kohlendioxyd als Treibhausgas zum Problem. Kohlendioxyd entsteht bei Waldrodungen, Verbrennung von Öl, Kohle und Holz bei der Stromerzeugung und zum Heizen, im Straßen- und Luftverkehr und in der Industrie heute im Übermaß. Über 18 Milliarden Tonnen CO2 werden jährlich weltweit in die Umwelt freigesetzt, davon allein in Deutschland etwa 855 Millionen Tonnen.
Beispiel:
Frau Honnef ist 44 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im Versorgungsgebiet der Bad Honnef AG. Um 7.30 Uhr weckt sie ihre beiden Kinder und ihren Mann. Vier Personen duschen. Das Wasser wird über einen Durchlauferhitzer für eine halbe Stunde auf 35 Grad erwärmt, das erzeugt 4.400 g CO2. Die Klimaanlage kühlt im Sommer die Wohnung für den bevorstehenden Hitzetag. Bei einer Betriebszeit von sechs Stunden erzeugt die Anlage 3.000 g CO2. Der Kühlschrank surrt im Hintergrund. Er verursacht am Tag 1.100 g Kohlendioxyd. Mit dem alten Kombi fährt sie um 7.30 Uhr die Kinder zur Schule. Der Schulweg beträgt 10 Kilometer und verursacht 2.400 g CO2. Das Pausenobst für die Kinder zählt nur 450 g CO2, aber die Getränkedosen schon allein 360 g für die Verpackung. Vater fährt mit dem Bus ins Büro und erzeugt somit bei 15 Kilometern 285 g CO2. Bisher eigentlich alles noch im grünen Bereich würde man sagen. Aber dann nutzt Frau Honnef gegen 10.00 Uhr die Kaffeepause dazu den Familienurlaub nach Mallorca zu buchen. Vier Flüge von Düsseldorf nach Mallorca und zurück, verursachen jedoch 2.880.000 g CO2.
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