Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Niederspannungsnetz
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Definition:
Als Niederspannungsnetz bezeichnet man ein Spannungsnetz mit einer Nennspannung unter 1.000 V, das ausschließlich zur Verteilung von elektrischer Energie in räumlich begrenzten Gebieten, z. B. in Ortsnetzen, eingesetzt wird. Niederspannungsnetze sind ausgehend vom Bereich der Hauptverteilung üblicherweise in mehrere Kabelstränge unterteilt über die einzelne Häuser oder Häusergruppen in der näheren Umgebung versorgt werden. Bei den in ländlichen Gegenden noch vereinzelt üblichen Freileitungen erfolgt die Stromversorgung über Dachständer.
Beispiel:
Im Bereich des Stromverteilungsnetzes der Bad Honnef AG wird Strom in den Spannungsebenen Niederspannung und Mittelspannung verteilt. Die Spannung im Niederspannungsnetz beträgt 230/400 V bei 50 Hz. Die Spannung wird am Übergabepunkt in den Grenzen der DIN EN 50160 bereitgestellt. Als Übergabepunkt zur Kundenanlage gelten im Niederspannungsnetz die Abgangsklemmen des Hausanschlusskastens.
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Mittelspannung

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