Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Wasser"
See
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Definition:
Ein See ist ein stehendes Gewässer mit oder ohne Zu- und Abfluss von Fließgewässern wie Flüssen oder Bächen, das vollständig von einer Landfläche umgeben ist. Er stellt ein weitgehend abgeschlossenes System von Lebensformen und Nährstoffen im Gewässer dar. Wir unterscheiden natürlich entstandene Seen, und künstlich angelegte Seen. Natürlich entstandene Seen sind in unserer Gegend zum Beispiel die Eifelmaare die nach Ausbruch der Vulkane in Kratern entstanden sind. Bei künstlich angelegten Seen handelt es sich oft um Baggerseen, die entstehen, wenn Menschen Sand, Ton oder Kies aus dem Boden fördern. Um zu diesen Naturmaterialien vorzudringen baggern sie tiefe Gruben. Dort stoßen sie dann auf Grundwasser. Das Grundwasser wiederum bildet mit der Zeit im Baggerloch einen See.
Beispiel:
Der Himberger See in Bad Honnef Himberg ist ein Baggersee. Hier wurde früher Gestein für Bauwerke abgetragen. Danach hat sich hier über viele Jahre Grundwasser zu einem stehenden Gewässer angesammelt. Der See ist heute ein beliebtes Ausflugsziel zur Naherholung aber auch im Besonderen ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Dieser See ist 15 Meter tief und wird von Verantwortlichen des Angelsportvereins Bad Honnef betreut und regelmäßig auf seinen Zustand überprüft. Zwei mal im Jahr wird die Gewässergüte, das heißt die Temperatur, der Sauerstoffgehalt und der Schadstoffgehalt des Wassers überprüft. Zusätzlich wird der Bestand an Lebewesen angefangen bei den Kleinstlebewesen über Bakterien bis hin zum Fischbestand kontrolliert.
Referenzen
http://www.asv-bad-honnef.de/cms/index.php/gewaesser
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