Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Spannungsebene
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Definition:
Der Begriff Spannungsebene ist ein Begriff der Elektrizitätswirtschaft. Stromnetze sind in verschiedene, überlagerte Spannungsebenen unterteilt. Man unterscheidet unterschiedliche Spannungsebenen: die Höchstspannung, Hochspannung Mittelspannung und Niederspannung. Diese Übertragungsebenen weisen unterschiedliche Übertragungsfunktionen und Übertragungsleistungen auf. Das Höchstspannungsnetz verteilt den in den Großkraftwerken erzeugten Strom landesweit über die Höchstspannungsleitungen und nimmt am internationalen Stromaustausch teil. Das Hochspannungsnetz versorgt Regionen, Ballungszentren und große Industriebetriebe. Das Mittelspannungsnetz verteilt den Strom an die Transformatorstationen des Niederspannungsnetzes, aus dem wiederum Haushalte, Industrie, Gewerbe und Verwaltungen mit elektrischer Energie versorgt werden.
Beispiel:
Die Bad Honnef AG ist regionaler Stromversorger mit eigenem Netzbetrieb. Sie bezieht ihren Strom von dem vorgelagerten Netzbetreiber WESTNETZ über eine Übergabestation in Rheinbreitbach. Von hier aus sorgt die Bad Honnef AG mit einem 360 km langen Kabelnetz und 125 Trafostationen für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung in ganz Bad Honnef. Dabei verwendet die Bad Honnef AG eine Mittelspannung von 11 KV. Das größtenteils unterirdisch verlegte Kabelnetz und die elektrischen Betriebsanlagen werden vom Fachpersonal der Bad Honnef AG stetig überwacht und instandgehalten. Daraus resultiert der hohe Grad an Versorgungssicherheit.
Ähnliche Begriffe

Höchstspannung

Hochspannung

Mittelspannung

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