Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Spannungsquelle
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Definition:
Der Begriff Spannungsquelle bezeichnet Geräte die eine vom jeweilig angeschlossenen Verbraucher unabhängige elektrische Spannung erzeugen oder aus einer Primärquelle ableiten. Dabei wird zwischen Gleichspannungs- und Wechselspannungsquellen unterschieden. Als Gleichspannungsquellen bezeichnet man Energiequellen, deren Spannungsbetrag zeitlich konstant ist. Das sind zum Beispiel Batterien, Akkumulatoren und Netzgeräte. Im Gegensatz dazu erzeugt eine Wechselspannungsquelle eine sich zeitlich periodisch verändernde Spannung. Zu diesen Spannungsquellen gehören Generatoren, Transformatoren, Signalgeneratoren und Netzgeräte. Auch das elektrische Energieversorgungsnetz ist eine Wechselspannungsquelle.
Beispiel:
Wenn an einer Steckdose oder an den Anschlussklemmen einer Batterie kein Verbraucher angeschlossen ist, fließt kein elektrischer Strom. Es liegt jedoch trotzdem eine Spannung vor. Wird ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, so fließt ein Strom, dessen Stärke meist mit steigender Spannung zunimmt. Die Spannung treibt also sozusagen den Strom an, aber nur wenn die Verhältnisse einen Stromfluss zulassen. Elektrische Spannung wird mit einem Voltmeter gemessen, das die Spannung in Volt angibt. So kann in einer Batteriezelle eine Spannung von 1,2-1,5 Volt, in einem Handy eine Spannung zwischen 3 und 12 Volt und im Stromnetz eines Hauses eine Spannung von 230 Volt gemessen werden.

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