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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Strom
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Definition:
Der Begriff Strom bezeichnet eine gerichtete Bewegung von elektrischen Ladungsträgern. Strom besteht also aus elektrischen Ladungsträgern und deren Bewegung. Jedes Atom besitzt eine bestimmte Menge gebundener elektrischer Ladungsträger. Durch das Streben der elektrischen Ladungsteilchen ihre Ladungsdifferenz auszugleichen, entsteht ein Fluss von Ladungsträgern, den wir als elektrischen Strom bezeichnen. Die Bewegung der Teilchen können wir messen. Als Einheit verwendet man dazu die Bezeichnung Ampere.
Beispiel:
Die Stromerzeugung in Deutschland erfolgt in Kraftwerken und speziellen Anlagen. Die meisten Kraftwerke in Deutschland nutzen Wärme zur Erzeugung von Strom. Diese Wärmeenergie wird danach in Bewegungsenergie umgesetzt die Turbinen antreibt. Die Turbinen werden mit Generatoren gekoppelt, die letztendlich den Strom erzeugen. Generatoren arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip wie Fahrraddynamos und erzeugen Strom, der über einen Transformator für den Transport in Überlandleitungen oder in Erdkabel auf Werte von 110 kV bis 380 kV gebracht und über Versorgungsnetze als nutzbare elektrische Energie zu den Haushalten transportiert wird. Besonders effizient ist Stromerzeugung wenn sie über Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erfolgt. Der hohe Wirkungsgrad beruht dabei auf der zusätzlichen Nutzung der Prozesswärme. Die Prozesswärme kann bei großen Anlagen über ein Fernwärmenetz an nahe gelegene Einrichtungen oder Haushalte transportiert und über Rohrleitungen zur Heizung der Verbraucher geleitet werden.
Referenzen
http://www.energieagentur-nrw.de
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