Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Stromnetz
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Definition:
Als Stromnetz wird das Verbundnetz bezeichnet über das die Verbraucher mit elektrischer Energie versorgt werden. Dabei werden folgende vier Spannungsebenen unterschieden. Das Höchstspannungsnetz stellt das Übertragungsnetz dar. Es verteilt die in Kraftwerken erzeugte und ins Netz eingespeiste Energie landesweit an Transformatoren die nahe an den Verbrauchsschwerpunkten liegen. Das Hochspannungsnetz sorgt für die Grobverteilung elektrischer Energie und ist ein Verteilnetz. Leitungen führen von hier in verschiedene Regionen, Ballungszentren oder große Industriebetriebe. Über das Mittelspannungsnetz wird der Strom an die Transformatorstationen des Niederspannungsnetzes oder an direkt an große Einrichtungen wie Behörden, Schulen oder Fabriken geleitet. Stromversorger die eigene Kraftwerke betreiben speisen ihren Strom in dieses Netz. Die Niederspannungsnetze sind für die Feinverteilung zuständig.
Beispiel:
Die Bad Honnef AG ist regionaler Stromversorger mit eigenem Netzbetrieb. Sie bezieht ihren Strom von dem vorgelagerten Netzbetreiber WESTNETZ über eine Übergabestation in Rheinbreitbach. Von hier aus sorgt die Bad Honnef AG mit einem 360 km langen Kabelnetz und 125 Trafostationen für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung in ganz Bad Honnef. Dabei verwendet die Bad Honnef AG eine Mittelspannung von 11 KV. Das größtenteils unterirdisch verlegte Kabelnetz und die elektrischen Betriebsanlagen werden vom Fachpersonal der Bad Honnef AG stetig überwacht und instandgehalten. Daraus resultiert der hohe Grad an Versorgungssicherheit.
Referenzen
http://www.bundesnetzagentur.de
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