Bad Honnefer
Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Strom"
Wechselstrom
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Definition:
Als Wechselstrom wird derjenige Strom bezeichnet, der durch eine Wechselspannung erzeugt wird, die in Abhängigkeit von der Zeit ihre Polarität und ihren Spannungswert ändert. Wechselspannung wird in Kraftwerken durch Generatoren erzeugt, deren Rotoren sich fortwährend drehen. Im Prozess entsteht dann eine Stromart die aus drei Wechselströmen besteht deren Sinuskurven um jeweils 120 Grad gegeneinander versetzt sind.
Beispiel:
Die Bezeichnung Wechselstrom stammt aus der Anwendung für den Betrieb von Elektromotoren. In den Ständerwicklungen dieser Motoren erzeugt der Wechselstrom ein magnetisches Drehfeld, das den Rotorerfasst und so die Drehbewegung des Motors erzeugt. Weltweit wird die elektrische Energieversorgung am häufigsten mit sinusförmigem Wechselstrom vorgenommen. Die Gründe für diese Bevorzugung sind die relativ gesehen einfache Erzeugung und einfache Transformation der Wechselspannung zur verlustarmen Fernübertragung. Das macht Wechselstrom im Betrieb wesentlich kostengünstiger als Gleichstrom.

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