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Energie- und Umwelt-Lexikon

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Schwerpunkt "Wasser"
Wasserkreislauf
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Definition:
Unter dem Begriff Wasserkreislauf fasst man die sich immer wieder kreislaufförmig vollziehende natürliche Bewegung von Wasser zusammen. In regelmäßigen Zyklen durchläuft das Wasser dabei die Stationen Niederschlag, Verdunstung und Abfluss. Aufrechterhalten wird der Kreislauf durch die Strahlkraft der Sonne und die Anziehungskraft der Erde.
Beispiel:
Die Weltmeere sind die größten Wasserspeicher der Erde. Sie decken den größten Teil der Erdoberfläche. Sonnenenergie erwärmt das Wasser. Durch Verdunstung, vor allem an der Meeresoberfläche, in geringerem Umfang auch auf dem Festland, entsteht Luftfeuchtigkeit. Weil dieser Wasserdampf leichter ist als Luft, steigt er nach oben in die Atmosphäre. Dort ist es kälter als auf der Erde, deshalb kühlt der Wasserdampf ab und nimmt wieder einen flüssigen Zustand ein. Diesen Vorgang nennt man Kondensierung. Dabei entstehen Wolken. Der Wind transportiert die feuchte Luft zum Festland. Wenn dann die feuchte Luft auf kalte Luftschichten trifft, schiebt sie sich darüber und steigt auf. Wenn die Luft aufsteigt, kühlt sie sich ab. Kalte Luft jedoch kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme. Wenn die Wolken also bereits mit kondensiertem Wasser gesättigt sind, kommt es zu Niederschlägen, und das Wasser fällt in Form von Regen, Schnee oder Hagel zur Erde zurück. Die Form des Niederschlags hängt von der Temperatur ab. Wenn die Niederschläge direkt in die Gewässer fallen, schließt sich der Kreislauf und kann wieder von vorne beginnen.
Referenzen
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserkreislauf
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